Unsere Dorfmitte – zwischen Geschichte und Zukunft
von Karl-Ludwig Kraus

Im Zuge der Dorferneuerung in den Jahren 2005 bis zur Eröffnung der Kulturscheune 2014 wurde unser historischer Ortskern mit Fördergeldern aufgewertet. Wir sind froh, dass unsere „Hingilskoots Scheune“ so gut angenommen wird und aus unserem gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken ist.
Zurzeit kann die Scheune aufgrund der Corona-Pandemie kaum genutzt werden, da die Auflagen seitens der Behörden nur noch maximal zehn Personen in den Räumlichkeiten zulassen.
Aufgrund der geringen Frequentierung wird in letzter Zeit die Außenanlage der Scheune durch Unbekannte öfters genutzt. Es sind jedoch nicht unsere lesenswerten Bücherschränke, die maßgeblich von Carmen Schwartz und Helfern dankenswerterweise realisiert wurden, sondern die gemütlichen Sitzgelegenheiten, welche für den Konsum alkoholischer Getränke genutzt werden. Vandalismus ist leider die Folge und gipfelte neben herausgerissenen Büchern auch in Verbrennungen dieser neben der Fassade!

Aufgrund der bauspezifischen Gegebenheiten kann die Außenhaut der Gebäude jederzeit leicht in Brand geraten. Die unsachgemäße Nutzung durch Unbekannte und deren zerstörerisches Verhalten kann keinesfalls toleriert werden. Wir möchten daher die Bewohner des Stadtteils Schröck bitten, ein erhöhtes Augenmerk auf die nächtliche Nutzung der Außenanlage zu richten.
Um diese Buch-Tauschbörse aufrecht zu erhalten und zu verbessern, ist die Mithilfe eines jeden Mitbürgers gefragt.

Wir wollen in den kommenden Jahren auch erreichen, dass mit der Instandsetzung des alten Dorfbrunnens an der Hoschecke mit einer historisch ähnlichen Pumpe und mit Hinweistafeln zur Dorfgeschichte unser historischer Ortskern noch schöner wird und deswegen auch pfleglicher behandelt wird.
Sitzgelegenheiten und ansprechendere Pflanzgefäße sollen diese „Dorfverschönerung“ im Sinne der „Dorferneuerung“ aus den vorherigen Jahren zu einem Abschluss bringen.
